Karl wurde zunächst von seiner damals erst 18-jährigen Mutter unehelich geboren, aber sein Vater bekannte sich 1878 zu ihm und verlangte die Einschreibung des Namens "Zechner", was im Kirchenbuch dem Antrag entsprechend nachgetragen wurde.
Karl studierte Medizin und wird um etwa 1895 seinen Doktor med. gemacht haben. Er dürfte dann in Klagenfurt tätig geworden sein.
1898 (Karl ist 31 Jahre alt) trat ein Dr. Karl Zechner bei einer Ruderregatta an.
1899 wurde ein Dr. Karl Zechner zum Sekundärarzt der Landesgebäranstalt ernannt. Bald danach muss er nach Bautsch gegangen sein.
Die Trauung fand 1902 in der evangelischen Kirche von Klagenfurt statt. Karl war zu dieser Zeit bereits Fabriksarzt in Bautsch in Mähren.
1908 spendete Karl in Bautsch seiend.
1909 übergab er einen Sportplatz in Bautsch.
1912 starb Karl in Bautsch und wurde in Gratwein bei Graz beigesetzt.
Zu Bautsch berichtet Wikipedia: "Im Laufe des 18. Jahrhunderts war Bautsch in die Bedeutungslosigkeit abgesunken und die im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung ging an Bautsch, das fernab aller wichtigen Verkehrswege lag, vorbei. Hauptsächlichste Gewerbe bildete die Hausweberei und seit dem 19. Jahrhundert wurde Tonschieferbergbau betrieben. Zur Linderung der Armut erfolgte 1870 mit staatlicher Unterstützung die Errichtung einer Tabakfabrik. In der zur Bezirkshauptmannschaft Sternberg gehörigen Stadt lebten im Jahre 1880 3.714 Menschen. Mit der Inbetriebnahme der Lokalbahn Zauchtel–Bautsch erhielt Bautsch 1891 einen Eisenbahnanschluss. Dadurch kam es zur Ansiedlung von Unternehmen, insbesondere der Weberei, Gardinenfabrik, Schuhfabrik sowie einer Landmaschinenfabrik."
In einer der ab 1891 entstandenen Fabriken muss Karl Arzt gewesen sein (oder in der Tabakfabrik).